Spielberichte U19

Rot Weiß Hellersdorf vs SG Blankenburg
3:2

(0:0)

Mentalität schlägt Emotionalität

 

Emotionen sind wichtiger Bestandteil des Sports. Leider verstehen viele den Unterschied zwischen gesunder Emotionalität und einer emotionalen Überreaktion nicht. Mentale Stärke ist das Gegenpendant zur emotionalen Überreaktion. Und genau diese mentale Stärke legte Rot-Weiß Hellersdorf heute an den Tag! Ein wichtiger Faktor, um solche Aufstiegsspiele zu gewinnen, stellt die Kenntnis dieser Unterscheidung der beiden Gefühlslagen dar. Rot-Weiß war auf dieses Spiel sichtlich deutlich besser vorbereitet als der Gegner.
Die erste Halbzeit verlief spielerisch recht unspektakulär. Ein, wie erwartet, mit hohen Bällen gespicktes Spiel der Blankenburger und eine recht konsequente letzte Abwehrreihe. Leider fand sich der Ball, bei Ballbesitz der Gäste, meist 10m über dem eigentlichen Spielfeld wieder. Ein wirkliches Fußballspiel kam nicht auf. Rot-Weiß versuchte den Ball möglichst flach zu halten und lediglich für einige Angriffssituation den Ball in die Lüfte zu bewegen. Leider waren wir vor dem Tor nicht konsequent genug und verpassten die verdiente Führung. Es ertönte der Halbzeitpfiff.

Kurz nach Wiederanpfiff kassierten wir das 0:1 und 0:2. Die Umstände der Treffer lassen wir mal außer Acht und widmen uns dem sportlichen und dem Fakt, dass getroffene Entscheidungen nicht zurückgenommen werden. Wir ließen uns dennoch nicht beirren und waren weiterhin fokussiert, dieses Spiel drehen zu wollen. Dies gelang uns im Verlauf des Spiels auch recht gut. Bis zur Nachspielzeit konnten wir auf 2:2 ausgleichen. Durch eine vollkommene überflüssige Beleidigung schwächte sich der Gegner zudem noch selbst mit einer roten Karte. In der 90+2min erzielten wir dann den 3:2 Siegtreffer. Euphorie pur! Leider gab es aber auch abseits des Platzes unschöne Szenen.

Die emotionale Überreaktion zeichnete sich kurz vor Abpfiff auch beim Trainer von Blankenburg ab. ,,Scheißtruppe“ zur rot-weißen Auswechselbank lautstark zu brüllen oder die stereotypischen ,,Scheiß Hellersdorf“ und ,,das ist typisch so in Hellersdorf“‘ Rufe dürfen natürlich auch nicht fehlen. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber gerade von einem Trainer mit einer B-Lizenz erwarte ich etwas couragierteres Verhalten gegenüber 16-19jährigen Jugendlichen generell in unserem Sport. Emotionen hin oder her.

ABER DIESES RESPEKTLOSE VERHALTEN HAT AUF DEM SPORTPLATZ

NICHTS ZU SUCHEN!!!

 

Ich spreche lediglich auch nur von einer Person und nicht von ,,Blankenburg“, denn es wäre eine Schande, dem restlichen Trainerstab und dem Team von Blankenburg mit einem solchen ,,Sportsfreund“ über einen Kamm zu scheren. Dem restlichen Trainerteam kann ich bis auf ein paar unterschiedliche Meinungen (völlig normal) wirklich nichts vorwerfen. Es wurde zu jederzeit die EIGENE Mannschaft unterstützt. So wie man sich das von einem B-lizensierten Trainer, einem Co-Trainer und einem Betreuer auch vorstellt. Ein Kompliment auch an die Spieler von Blankenburg, die sich von diesem ,,besseren Übungsleiter“ nicht haben beirren lassen und für konstruktive Gespräche nach dem Spiel bereitstanden. Gelobt sei der Sportsgeist!
VfB Berlin 1911 vs. Rot Weiß Hellersdorf
2:3
(2:3)

 

Mentale Stärke und Genialität

10°C. Gutes Fußballwetter, um 3 Punkte aus dem Friedrichshain zu entführen. Wir stellten uns auf ein intensives Fußballspiel ein, mit allen möglichen Facetten, den unser Sport zu bieten hat. Das Spiel begann recht munter auf beiden Seiten und schnell kristallisierte sich heraus, wer sich besser vorbereitet hatte. WIR! Nach oberflächlicher Analyse des Gegners im Vorfeld konnten wir durch unsere wissentliche Überlegenheit das 1: 0 erzielen, wenig später das 2:0 und das 3:0 ließ auch nicht lange auf sich warten. Nach 21min führten wir verdientermaßen mit 3:0. Das dieses Ergebnis aber nur ein Zwischenstand sein würde, gehört auch mit zu Wahrheit. Aus der im Vorfeld dieser Partie getätigten Kurzanalyse des Gegners zeichnete sich ein Muster ab und wir wussten, dass wir noch lange nicht durch sind. Und so geschah es auch. Keiner weiß wie, aber ein Flugball von halb rechts außen wurde immer länger und länger und länger und länger und schlug direkt im Lattenkreuz ein… durch solche Zufälle werden Gegner wieder stark gemacht. Und als ob das nicht reichte,  landete ein abgefälschter Schuss aus identischer Position wieder in der langen Ecke. So gehen wir mit einem 2:3 in die Halbzeit. Der mentale Vorteil lag nun bei der vollkommen übermotivierten Mannschaft vom VfB Berlin. Nichtsdestotrotz hielten wir die Führung noch in der Hand. Nun hieß es für mich Aufbauarbeit leisten. Nach einer emotionalen Kabinenansprache fühlten wir uns wieder bereit, dieses Spiel in Halbzeit 2 anzugehen.
Unser Kredo: Egal was passiert, wir bekommen heute KEIN EINZIGES GEGENTOR mehr!! Gesagt. Getan.
Wir fanden Spaß an der Defensivarbeit und verteidigten alles weg, was auf unser Tor kam. Durch die übermotivierte und leichtzunehmende Disziplinlosigkeit des Gegners wurde das Spiel immer ruppiger und aggressiver. Wir haben es geschafft! Der VfB konzentrierte sich mehr und mehr nur noch auf uns! Es kamen Klassiker wie: ,,Die können doch nichts“ oder ,,Wir sind besser“ oder der ganz normale Alltag der Pöbelei der zurückliegenden Mannschaft (Ich spreche im Übrigen nur über die 11 Spieler auf dem Feld. Die Bank vom VfB hatte sich stets souverän und sportlich fair gezeigt!). Wir konnten den Fokus des VfB vom Sportlichen auf uns lenken und haben damit schon mal 50% der Miete drin gehabt. Statt sich auf ihr eigenes Spiel zu konzentrieren, waren wir nun der Mittelpunkt. Am Ende des Tages gewannen wir das Spiel durch unsere mentale Stärke und etwas Genialität.

Fazit:

Kampf. Leidenschaft, Wille, Disziplin.

Diese Tugenden beschreiben uns im Ganzen. 3 unglaublich wichtige und letztendlich auch verdiente Punkte. Ein Auswärtsspiel, welches du so erstmal gewinnen musst. Und genau das ist der Punkt. Wir haben es geschafft. Nun gilt es aber, uns nicht lange damit aufzuhalten, sondern den Fokus auf die kommenden Spiele zu legen und mit dem gleichen Engagement Woche für Woche aufzutreten.

-Paul Pankow-

Rot Weiß Hellersdorf vs. Weißenseer FC
2:4
(1:1)

 

Passiert. Abhaken. eitermachen.

Spielzusammenfassung kurz und knapp, denn der Rest würde den Rahmen sprengen….

Ein erwartetes, sehr aggressives Spiel. Aber das war uns im Vorfeld natürlich schon bekannt bei dieser Ansetzung. Trotzdem versuchten wir, die spielerische Komponente aufleben zu lassen. Das gelang uns in weiten Teilen auch ganz gut.
  • Nach 1:0 Führung kassierten wir das 1:1
  • Unser Angreifer startet auf den TW durch. Legt sich den Ball an ihm vorbei. Wird vollwegs umgehauen. KEIN ELFMETER. (Spieler musste angeschlagen weiterspielen)
  • Halbzeitstand 1:1
  • kurz nach der Pause erzielten wir die 2:1 – Führung
  • Wir kassierten den 2:2 Ausgleichstreffer
  • Die Gäste gehen 2:3 in Führung – klares Abseits. Davor nicht gegebener Elfmeter für uns (unser Spieler musste mit Nasenbluten das Feld verlassen, klarer Ellenbogen → ???)
  • Nächste Szene: Unser Spieler wird im Strafraum von hinten umgetreten. KEIN ELFMETER (Unser Spieler musste VERLETZT ausgewechselt werden und fällt für 2 Wochen aus)
  • Wieder aus einer klaren Abseitsposition heraus erzielen die Gäste das 2:4 und damit den Endstand.
Ein Dankeschön geht trotzdem an den Schiedsrichter,
welcher kurzfristig eingesprungen war, weil der ursprünglich Angesetzte kurzfristig abgesagt hatte…
 

Fazit

Ich möchte diese spielentscheidenden Situationen nicht als Ausrede oder Begründung für unsere Niederlage nutzen. Das ist nicht unsere Art und auch nicht die Gefühlswelt, die wir an den Tag legen wollen. Wir beschäftigen uns mit Dingen, die wir selbst beeinflussen können. Glück kann man recht wenig beeinflussen. Entweder man hat es oder man hat es nicht. Wir haben genug eigene Fehler gemacht, die wir uns eingestehen müssen und genau darum geht es in den kommenden Tagen. Das sind banale Dinge, die wir ändern müssen und die wir selber beeinflussen können. Dass wir das können, haben wir bis zur Halbzeit auch gezeigt. Nun gilt es aber, diese Tugenden über volle 90min, selbst mit Widerständen von außen, auf den Platz zu bringen. Wir sind selber für unser Spiel verantwortlich und müssen nun mentale Stärke zeigen.

Und da ich diesen Bericht im Nachgang unserer zukünftigen Partie gegen VFB Berlin schreibe, kann ich euch versichern, dass wir unsere Fehler analysiert und abgestellt haben. Wir haben unsere Tugenden auf den Platz gebracht, obwohl es doch kleine Störungen gab – aber lest am besten selbst den Spielbericht gegen den VFB Berlin 1911.
SV Empor Berlin III vs Rot Weiß Hellersdorf
0:8
(0:4)

 
Souveränität in allen Belangen

Sonntag. 2°C. Keine Sonne, aber auch kein Regen. Ein ungemütliches Fußballwetter und ein Gegner, den wir bestens aus der Hinrunde kannten. In der Hinrunde ließen wir uns für ein mögliches Rückspiel nicht in die Karten schauen. Nach einem einfachen 3:2 im November stand dieses Spiel unter anderen Vorzeichen: Wir WOLLEN gewinnen und brauchen die Punkte.
Im Hinspiel sah das noch etwas anders aus.
Das Spiel begann recht ruhig. Hellersdorf verlagerte die Seite konsequent und ließ den Gegner laufen. Nach 11 Minuten fiel das erste Tor. 0:1. Absolut verdient. Empor fand die erste Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel und wurde zunehmend unruhiger. Rot-Weiss hatte das Spiel vollkommen in der Hand und ließ nichts anbrennen. Bis zur Halbzeit legten wir noch 3 Tore nach und der Halbzeitstand von 0:4 war besiegelt. Wir wollten trotzdem nicht nachlassen, da wir aus dem Hinspiel noch einiges zu beweisen hatten. Sicherlich hätte man dieses 0:4 einfach verwalten können, aber nach dem Hinspiel ließ uns Empor keine Wahl. Wir gingen weiter auf Offensive.
Die zweite Halbzeit verlief genauso dominant wie die erste. Wir ließen Empor keine Chance und spielten unser Spiel. Auch durch einen Elfmeter konnte Empor nicht zurück ins Spiel finden (der nebenbei sehr gut von unserem Torwart gehalten wurde). Am Ende des Tages verzeichneten wir die Treffer 0:5, 0:6, 0:7 und 0:8. Allessamt echt schön anzusehende Tore von uns. Das Spiel endete verdienter Maßen 0:8 und wir konnten die Punkte 4, 5 und 6 einfahren.
 
Fazit
Souveränität zeichnet dieses Spiel in jeglichen Belangen aus. Wir ließen sowohl defensiv nichts anbrennen als uns auch nicht vom Gegner irritieren. 2 Rote Karten nach Abpfiff spiegeln so ziemlich die Kurzgeschichte mit Empor wider. Ich bin stolz auf meine Jungs, dass wir uns diesmal von diesem Verhalten distanzieren konnten und uns wirklich nur auf den Fußball konzentriert haben. Auf Nebenkriegsschauplätze wollten wir uns nicht einlassen.
Am Ende eines recht fairen Spiels gehen wir als Sieger vom Platz und bestätigen unsere gute Leistung von der Vorwoche. Wir wissen dieses Spiel auch fachgerecht einzuschätzen und müssen daher alles geben,
um weiterhin das Große und Ganze im Auge behalten zu können!
Auch nach diesem Spieltag leben wir die Momentaufnahme, jedoch noch lange nicht den Ertrag unserer Arbeit!
-Paul Pankow-
Rot Weiß Hellersdorf vs Sparta Lichtenberg
4:1
(2:1)

Das Resultat einer intensiven Vorbereitung!

Sonntag. 2°C. Ein leichter Nebelschleier lag über dem Wuhletal. Eine rot-weiße U19, die es kaum erwarten kann, ihre harte Arbeit in ein Ergebnis umzusetzen. Unser heutiger Gegner war Sparta Lichtenberg. Ein schweres, jedoch für unsere gesteckten Ziele ein erfolgversprechendes Spiel. Wir wollten den ersten Schritt nach vorne machen um unser Ziel zu realisieren. Das Spiel begann wie erwartet etwas vorsichtig. Kein Team wollte sich in die Karten schauen lassen. Die größeren Spielanteile lagen bei uns. Aus dem Nichts heraus wurde Lichtenberg ins Spiel gebracht. Und wie sollte es auch anders sein als durch einen  Handelfmeter… In der Neuzeit ein 50/50 Elfmeter. Der Hellersdorfer würde sagen: 1.) Es war keine Absicht des Spielers. 2.) Die Distanz war zu kurz, um Hand zu pfeifen. 3.) Der Arm war angelegt. Der Lichtenberger muss den Ball als ,,gefangen“
betrachtet haben oder der Arm bzw. die Hand war zu weit vom Körper weg…. Aber wie das mit 50/50 Entscheidungen ist, könnt ihr euch sicherlich vorstellen, was entschieden wurde…
Wir ließen uns von dem Rückstand nicht beirren und legten kurzerhand das 1:1 nach. Das 2:1 ließ kurz vor der Pause nicht lange auf sich warten. Wir drehten verdienter Maßen das Spiel und übernahmen die Kontrolle. Wir nahmen uns vor, etwaige Assoziationen für einen Elfmeter zu verhindern. Nachdem wir das 3:1 recht schnell nachlegen konnten, hatten wir das Spiel im Griff. Leider gaben wir Lichtenberg die Chance, in das Spiel zurückzukommen…. durch einen Elfmeter.
Wie sollte es auch anders sein. Während wir 2 50/50 Entscheidungen im Laufe des Spiels nicht bekommen haben, gab es nun auf der Gegenseite abermals Elfmeter (tatsächlich diesmal auch verdient, zumindest vom ,,Fall Stil“ her sah das nach Elfmeter aus). Der Elfmeter wurde aber verschossen. Das Spiel war damit auch durch und wir kontrollierten den Rest der Partie. Mit einem schönen 4:1 setzten wir den Schlussstrich einer ansonsten fairen Partie.

Fazit
Wenn uns eine Sache fehlen sollte, dann das spekulieren auf das fehlende Glück eines Tages auch mal einen Zuspruch für einen Strafstoß zu erhalten. Nein, jetzt mal im ernst. Wir haben auch 50/50 Entscheidungen für uns erhalten, leider belief es sich dabei eher um einen Einwurf oder einen Freistoß an der Mittellinie. Also eher irrelevante Spielszenarien, aber auch davon haben wir uns abermals nicht unterkriegen lassen. Für uns gilt es weiterhin hart zu arbeiten und den Kampf in der Liga anzunehmen. Ein erster Schritt wurde gemacht. Wir müssen uns weiter fokussieren und jedes Spiel, jedes Training 100% geben, denn alles andere wird nicht reichen.
Paul Pankow
Empor Berlin III vs Rot Weiß Hellersdorf
  3:2
  (2:1)
 
Das unwichtigste Spiel der Saison dürfen auch wir mal verlieren.

Nach 8 Spieltagen hatten wir unser kurzfristiges Ziel schon erreicht gehabt:
QUALIFIZIERUNG FÜR DIE AUFSTIEGSRUNDE.
Wir werden die Möglichkeit bekommen, unsere Ziele und unsere Ambitionen realisieren zu können. Der Kopf befindet sich schon in der Aufstiegsrunde und uns bleibt keine Zeit, uns mit unwichtigen Dingen zu beschäftigen. Der Blick ragt schon auf die nächsten Aufgaben und die Optimierung sowie Anpassung unseres Spiels. Leider mussten wir noch eine Pflicht erfüllen: Antritt bei der dritten Vertretung von Empor Berlin um 16.15 Uhr an einem verregneten Sonntag für ein Spiel, welches für uns unwichtiger nicht hätte sein können. Wir stellten uns den Bedingungen und rotierten die gesamte Mannschaft um. Wir probierten im gesamten Spiel etwas Anderes als in den 9 Spieltagen davor. Man merkte sowohl mir als auch der Mannschaft an, dass wir mit dem Kopf schon in der Aufstiegsrunde waren. Wir nahmen das Spiel etwas gelassener, aber ließen uns leider dann doch in einigen Situationen von der Dauerbeschallung des gegnerischen Übungsleiters etwas beunruhigen. Wenn Emotionen durch einen Trainer auf die Spieler übertragen werden, dann ist das meist ein schöner und positiver Aspekt, jedoch sollte ein Trainer genau wissen, welche Emotionen er seinen Spielern mit seiner Art und Weise am Spielfeldrand überträgt. Negative wirken sich dann leider ebenfalls negativ auf die Spieler aus…
Letztendlich gewann Empor durch zwei Standards diesen Kick. Wir haben dieses Spiel schlicht und einfach nicht ernstgenommen. Wir konzentrieren uns auf wichtige Spiele und bereiten uns intensiv auf die Aufstiegsstaffel vor. Für Empor schien das Spiel wichtig, denn es wurde 90min so gut es ging Vollgas gespielt…

Fazit

Die Relevanz für dieses Spiel spiegelt so ziemlich den Wert des Spiels für uns wider.
Als Trainer weißt du, wenn du 90min lang kaum kommunizieren musst und deine Mannschaft trotzdem den Fußball spielt, den du sehen möchtest, dass du auf einem richtig guten Weg bist und die Jungs deine Trainingsinhalte sowie diesen Sport verstanden haben. In einer U19 sollte ein solches Spiel auch ohne 90min Dauerbeschallung und Kommentierungen jeglicher Art eigenständig ablaufen können. Zumindest bei uns lief das an diesem Tage ganz gut. Ob Sieg oder Niederlage…. wir brauchten an diesem Tag keine 3 Punkte mehr und konzentrierten uns auf gute Rotation. Wir sehen nicht die kurzfristige Momentaufnahme eines Sieges oder einer Niederlage, sondern den mittel,-bzw. langfristigen Erfolg und halten uns nicht mit solchen Spielen auf! Am Ende des Tages hatte unser Gegner den Vorteil, auf ein Rot-Weiß Hellersdorf zu treffen, welches die Qualifizierung in die Aufstiegsrunde schon erreicht hat. Vielleicht sieht man sich ja dann auch mal zu einem relevanten Meisterschaftsspiel. Und genau darauf werden wir jetzt hinarbeiten mit Blick auf die Aufstiegsstaffel und
unserem langfristen Erfolg!
Rot Weiß Hellersdorf vs Lichtenrader BC
  2:3
(1:0)

Das Glück des Tüchtigen

Sonntag. 5°C. Bedeckter Himmel. Wir begrüßten heute den Lichtenrader BC aus der Landesliga. Voll motiviert und bereit die nächste Runde im Pokal zu überstehen und für eine kleine Überraschung zu sorgen.
Das Spiel begann vollkommen gegen das, was wir erwartet hatten. Wir machten das Spiel und konnten nach kurzer Hand den 1:0 Führungstreffer erzielen. Nach wunderschön herausgespielten Torchancen haben wir es jedoch leider verpasst, vor der Halbzeit das 2:0 und 3:0 nachzulegen. Eine Führung in dieser Höhe wäre nicht aus der Luft gegriffen. Lichtenrader BC kam spielerisch nicht einmal durch unsere Abwehr durch und wusste sich nur mit Standards zu helfen, diese jedoch waren immer brandgefährlich. Letztendlich blieb es beim 1:0 und der Halbzeitpfiff ertönte.
Die zweite Halbzeit verlief prinzipiell wie die Erste. Wir machten das ansehnlichere Spiel, waren taktisch diszipliniert, forcierten und spielten ein sehr gutes Umschaltspiel, und ließen uns vom Druck des Gegners nicht beeindrucken. Fußballerisch brachten wir alle Facetten eines Spiels sehr gut ein. Leider, wie wir wissen, gewinnt ein solches Spiel dann nicht immer derjenige, der den schöneren und besseren Fußball spielt, sondern vielmehr der, der Fortuna auf seiner Seite hat. Durch einen Standard (es folgten 3 weitere Freistöße und 15+ Ecken in diesem Spiel) und einem abgefälschten Ball mussten wir das 1:1 hinnehmen. Unser Spiel wurde jedoch belohnt und wir erzielten erneut einen schön herausgespielten Führungstreffer. 10 min vor dem Ende brachte dem Gegner wieder ein Standard ein Tor. 2:2. Und wie sollte Lichtenrader BC dieses Spiel gewinnen, wenn nicht durch einen Standard…..In der 92. min (danach kam auch direkt mit dem Abpfiff) gab es wieder mal einen Standard. Und so wieder jeder Standard vom LBC wurde der Ball wahllos reingeschlagen, der Gegner wurde beim Klärungsversuch angeschossen, der Ball wurde aufs Tor geschossen, wieder geblockt, wieder geschossen, wieder geblockt und wieder geschossen, bis der Ball über die Linie rollte. Das Glück des Tüchtigen fand seine Definition an diesem Tag: Lichtenrader BC. 2:3 der Endstand….

Fazit

Wir haben uns bei diesem Spiel nur eines vorzuwerfen: Durch unsere verpassten Torchancen haben wir den Landesligisten im Spiel gehalten und vor einer Blamage bewahrt. Netter Gastgeber oder einfach nur fahrlässig? Am Ende des Tages haben wir das bessere Spiel gespielt. Wir haben Fußball gespielt. Ausschließlich lange und hohe Bälle sind nicht die spielerischen Mittel, die ich meinen Jungs vermitteln möchte, sicherlich würde man so eine Pokalrunde weiterkommen, jedoch stellen wir einen kurzfristen Sieg ganz klar unter den mittel,- oder vielleicht sogar langfristigen Erfolg. Gerade im unteren Jugendfußball sollte eine gesunde sportliche Entwicklung auf dem Platz zu sehen sein und nicht nur lediglich ein hoher und weiter Ball auf den Plätzen Berlins dominieren. Sicherlich gewinnt man mit diesem Spielstil 2-3 Spiele mehr im Jahr, allerdings weiß jeder vernünftige Trainer, das ein Erfolg oder eine Erkenntnis immer mehr wiegt als ein so erspielter Sieg.
Man merkte sowohl dem Trainerteam als auch den Spielern des LBC an, dass an diesem Tage der Unterschied zwischen den Spielklassen nicht bzw. andersherum zu sehen war. Vermutlich resultierten daher auch die sichtlich nervösen und übermotivierten Handlungen der Mannschaft des LBC. Wir haben an diesem Tag bewiesen, dass der Pokal ,,leider“ seine eigenen Gesetze hat.
Borussia Pankow vs Rot Weiß Hellersdorf
(+ Schiedsrichter)        3:0(0:0)

Lieber gute Verlierer als schlechte Gewinner!

 

Sonntag. 6°C. Keine Sonne. Leichter Regen. Ein unangenehmes Fußballwetter. Topspiel bei Borussia Pankow und wie sich später herausstellen sollte auch gegen den Schiedsrichter.

Das Spiel begann von beiden Mannschaften recht ruhig und es zeichnete sich ein enges Spiel ab. Ein klassisches Spiel eines Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten. Wir standen in der Defensive kompakt und wollten den Gegner spielen lassen. In der 1. Halbzeit setzten wir verstärkt auf unser Konterspiel und wollten Pankow ärgern. Das klappte soweit auch ganz gut, als unser Stürmer mit einem Chipball in den Lauf geschickt wurde und frei auf das gegnerische Tor zulief. Leider fing das ganze Elend genau in diesem Moment an. Der Schiedsrichter pfiff Abseits?! Sowohl die Fans als auch der Gegner war deutlich verwundert über diese Entscheidung.
1. Fehlentscheidung! Einige Minuten später wurde unser Stürmer wieder in den Lauf geschickt und konnte den Ball am herausstürmenden Torwart vorbeilegen. Der Ball wurde ohne Berührung des Torhüters vorbeigelegt, jedoch wurde unser Angreifer vom Torwart niedergestreckt und vollkommen von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter entschied: Kein Elfmeter. KEIN ELFMETER?! Unser Spieler musste nach dieser Aktion verletzt ausgewechselt werden. In der Mathematik würde man den Elfmeter mit den Worten ,,Was zu beweisen war“ bestätigen… 2. Fehlentscheidung! In der zweiten Halbzeit zog sich die willkürliche Entscheidungsfindung des Schiedsrichters gegen uns weiter. Es entstand in der 61.min ein Elfmeter für die Hausherren. Eine Täuschung, wie man sie nicht besser hätte initiieren können. Jeder, der mal Fußball gespielt hat weiß, dass man aus einer solchen Situation nicht so hätte fallen können, wie es der gegnerische Angreifer getan hat. Leider ließ sich der Schiedsrichter täuschen und entschied natürlich gegen RWH. Es gab Elfmeter. 1:0 3. Fehlentscheidung! Kurz danach gab es auf der anderen Seite eine ähnliche Situation. Unser Angreifer legt sich den Ball an der Sechzehnerkante am Pankower Spieler vorbei und statt den Ball zu treffen, wird unser Spieler in der Luft dermaßen abgeräumt, dass wir Glück hatten, keinen weiteren Verletzten hinnehmen zu müssen. Aber der Schiedsrichter entschied…..Kein Elfmeter. KEIN ELFMETER?! Unfassbar. 4. Fehlentscheidung! Wiederum in der nächsten Aktion auf der Gegenseite wurde bei Pankow eine deutliche Abseitssituation weiterlaufen lassen. Der Ball hinter die Kette gechipt und der Angreifer hat 2m Vorsprung vor unseren Verteidigern. Gutes Timing wäre klasse gewesen. Leider nicht, wenn man schon 2m in Abseits steht. Der Schiedsrichter ließ, im Gegensatz zu unserer nicht-Abseits Situation aus der 1. Halbzeit, weiterlaufen. Er ließ WEITERLAUFEN?! 2:0. 5. Fehlentscheidung! Am Ende des Tages musste unser Torwart das Feld verletzungsbedingt verlassen. Nach einem überharten Einsteigen des Pankower Angreifers mit einer Grätsche, einem gestreckten Bein, einer offenen Sohle über dem Knöchel unseres Torhüters gab es natürlich vom Schiedsrichter auch nur Gelb….
6. Fehlentscheidung! Wir waren fassungslos, so verpfiffen worden zu sein. Manchmal bedeutet einen Schiedsrichter angesetzt zu bekommen nicht immer das, was es versprechen sollte: Eine sportlich, faire, neutrale Leitung des Spiels. Leider waren wir der Willkür des Schiedsrichters, J. Meyer, ausgesetzt worden. Der Nutznießer von dieser Situation war natürlich Borussia Pankow. Zum Bedauern unseres schönen Sports hat sich der Trainer der Borussia Pankow nicht als guter Gewinner erwiesen. Ein derartiges Fehlverhalten hat in unserem Sport nichts verloren. Verletzungen sollten weder verspottet noch belächelt werden. Ein Kompliment jedoch an die Pankower Spieler, welche sich von einem solchen Verhalten nicht haben anstecken lassen!

 

Fazit

Gastfreundschaft sieht in jedem Fall anders aus. Wir konnten erahnen, was uns erwarten wird, nachdem wir eine 10qm Kabine bekommen haben, in der 16 – 18 Spieler einer U19 Platz finden sollten. 6 Jungs mussten sich außerhalb der eigentlichen Kabine umziehen. Gerade in diesen Zeiten scheinen die Verantwortlichen der Kabinenübergabe von Pankow ,,gut“ nachgedacht zu haben…

Aber es wurde ohnehin mit allen Mitteln versucht, uns zu ,,boykottieren“. Da gehört auch eine solche Kabinenvergabe dazu. Schade, aber zu dem sportlich, fairen Verständnis haben wir scheinbar auch hier unterschiedliche Auffassungen.

Zum Schiedsrichter J. Meyer: Ich habe keinerlei Probleme mit falschen Einwürfen, 50/50 Entscheidungen zu unseren Ungunsten, kleinlichen Leitlinien, extremen Gestikulationen oder sonst ähnlichen Auffälligkeiten, wenn wir über Fehlentscheidungen sprechen wie zum Beispiel eine falsche Eckballentscheidung oder unberechtigte Einwürfe für den Gegner, Abseitsentscheidungen, dann gehört das in unserer Spielklasse einfach dazu. Im Sinne des Amateursports gehört ein fachgerechtes Verständnis, warum es zu solchen Fehlentscheidungen kommen kann, bei einem guten Trainer dazu.

Ich habe allerdings kein Verständnis für zahlreiche SPIELENTSCHEIDENDE Fehlentscheidungen. Entscheidungen, die ein voraussichtliches tolles Fußballspiel so kaputt machen und eine Mannschaft, in diesem Fall meine Mannschaft, so sehr um die verdiente Arbeit bringt. Eine Fehlentscheidung ist kein Verbrechen. Ein Spiel jedoch so einseitig zu verpfeifen und somit die Arbeit meines Teams, als auch die Arbeit der gegnerischen Mannschaft so zu schmälern und damit in den Schatten zu stellen ist UNGLAUBLICH! Wenn ich nicht Herr der Lage bin und vielleicht auch nicht sein kann, dann muss man sich möglicherweise auch ehrlicherweise eingestehen, dass man zu diesem wunderschönen und von vielen Menschen geliebten Sport nichts beizutragen hat!

Es gibt leider immer schwarze Schafe unter den Schiedsrichtern, daher bedanke ich mich bei ALLEN Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen, die ihre Neutralität auf dem Platz zu jeder Zeit bewahren können und über die persönlichen Differenzen mit anderen Vereinen stellen. Ich bedanke mich bei Euch für eure wertvolle Zeit sowie den einen oder anderen Nerv, den ihr mit uns an der Seitenlinie verliert.

Ohne Euch geht’s nicht! Vielen Dank!!!

-Paul Pankow-

Rot Weiß Hellersdorf vs FC Brandenburg 03
7:5
(5:2)

Rotation und Überraschung
 
Sonntag. 15°C. Optimales Fußballwetter. Ein Gegner, der tabellarisch bei uns nichts zu melden haben sollte. Wie sich herausstellte spielten wir nicht nur gegen die U19 vom FC Brandenburg 03…
Das Spiel begann für uns recht komfortabel. Wir spielten unser gewohntes Spiel trotz einiger Rotationen. Auch unser B-Kader bewies an diesem Tag ein gutes Verständnis von Fußball. Nach 11 Minuten konnten wir eine 2:0 Führung verbuchen, leider in dieser Höhe allerdings zu niedrig, da wir vorher 2-3 100%ige Torchancen einfach liegen lassen. Nach 2 unglaublich starken Einzelaktionen der gegnerischen Nummer 14 mussten wir den Anschluss und den Ausgleichstreffer hinnehmen. 2:2. Eine solche Dynamik und Physis hatten wir zuvor in einer U19 noch nicht erlebt. Nach einer sich hinziehenden 1. Halbzeit stand es 5:2 für uns. 2 klare Elfmeter und ein schöner Treffer stellten die Weichen Richtung Sieg.
Die 2. Halbzeit begann leider für uns aus einer dämlichen Kette an Fehlern heraus. Wir kassierten das 5:3 und machten dem Gegner ein schönes Geschenk. Das 6:3 und das 7:3 fielen aus der Konsequenz unseres Spiels heraus, ehe wieder nach einer wunderschönen Einzelaktion heraus das 7:4 durch die Nummer 14 fiel. Auch dieses Tor sollte seines Gleichen suchen….
Durch Unkonzentriertheitein mussten wir das 7:5 hinnehmen. Abpfiff.

Fazit

Ein zu erwartendes unruhiges Spiel. Geprägt durch unsere starke Rotation, Positionswechsel und taktischen Veränderungen. Unsere Probleme waren in diesem Spiel hausgemacht und eigenprovoziert. Das der FC Brandenburg 03 sich durch einen unglaublich starken Herrenspieler verstärkte, machte das äußere Erscheinungsbild für uns nicht besser. Letztendlich trafen wir auf einen veränderten Gegner, welcher so in jeglicher Hinsicht eine Überraschung darstellte. Wenn wir letztendlich unsere Torchancen konsequent genutzt und unsere Spieler nicht geschont hätten, dann wäre das Spiel sicherlich mit 15+ Toren ausgefallen. Ich möchte dem Gegner nicht despektierlich gegenüber kommen, jedoch ist und bleibt ein solches Spiel für uns eine Ausnahme! Nichtsdestotrotz haben wir durch die Herren des FC Brandenburg 03 unsere Schwächen aufgezeigt bekommen. Diese gilt es nun abzustellen und weiter nach vorne zu schauen.

-Paul Pankow-
Rot Weiß Hellersdorf vs Spandauer Kickers
7:5 n.E
(1:1)
 
Der stärkere Wille!
Sonntag. 12°C. Leichter Sonnenschein. Pokal. Alles war vorbereitet für einen intensiven Pokalfight. Wir empfingen die Spandauer Kickers ebenfalls aus der Bezirksliga. Ein Spiel, welches aufgrund der Tabellensituation theoretisch nicht als ausgeglichen galt, jedoch auf dem Platz keinen Unterschied der Tabellenregion hergab.
Nach den ersten Minuten zeichnete sich ein sehr physisches Spiel von beiden Seiten ab. Sowohl wir als auch die Kickers aus Spandau nahmen jeden Zweikampf an und ließen auch keinen aus. Ein hartes, aber in weiten Teilen immer faires Spiel. Das Spiel beinhaltete auf beiden Seiten Zeitstrafen und einige Gelbe Karten, jedoch ohne Unsportlichkeiten. Wie das geht? Durch ein hartes, intensives und kämpferisches Zweikampfverhatlen auf beiden Seiten. Da kann es hin und wieder zu Verwarnungen kommen, allerdings nur im sportlichen Bereich. Wir konnten nach den ersten 10min durch eine schöne Flanke das erste Kopfballtor des Tages erzielen. Leider hielt diese Freude nicht allzu lange und wir mussten durch die physische Präsenz der Gegner 2 Kopfballgegentore nach Ecken einstecken. Das Licht drohte uns gegen Ende der 2. HZ auszugehen. ABER….. Wir behielten die Konzentration, wurden trotz mangelnder Zeit nicht nervös und spielten unser Spiel. Wir schnürten den Gegner in deren Hälfte fest und waren zielstrebig und voller Leidenschaft gewillt, dass 2:2 zu erzielen. Nach einem Standard von halbrechts und einem hohen Flugball, der immer länger und länger wurde, landete der Ball im Tor. 2:2! 88. min! Euphorie pur. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Feld. Das ganze Wuhletal war lautstark zu vernehmen! Nach 90+4 ertönte der Abpfiff. Elfmeterschießen. Wir wussten, was zu tun war: ELFMETERKÖNIG! Durch zahlreiche Duelle beim Elfmeterkönig im Training kristallisierte sich eine starke Mentalität beim Elfmeterschießen heraus. Jeder unserer Schützen war abgekochter als der Andere. Unser Torwart konnte einen Ball souverän parieren und leitete den Weg für unseren letzten Schützen ein. Und so kalt wie es an diesem Morgen auch gewesen sein mag….unser Schütze war wesentlich kälter und verwandelte den Ball zum 5:3 im Elfmeterschießen!

Fazit

Kompliment an unseren Gegner, welcher für ein sehr physisches, aber auch absolut sportlich faires Spiel stand! In der Liga hätten wir uns die Punkte verdientermaßen geteilt. Im Pokal entscheidet letztendlich doch der Wille jedes einzelnen Spielers und einen kleinen Teil dann auch noch Fortuna. Am Ende des Tages haben wir die 1. Pokalrunde überstanden. Wir haben einen echten Pokalfight gesehen und haben alle Gefühlswelten durchlaufen, welche im Fußball nur irgendwie möglich sind! Zudem möchte ich mich auch bei unseren Zuschauern bedanken, die die Spannung das ganze Spiel über mitgetragen haben. Jedoch sind wir vermutlich alle einer Meinung: Ein solches Spiel jede Woche zu spielen, da machen meine Nerven einfach nicht mit!

– Paul Pankow –