Spielberichte U19

   Rot Weiß Hellersdorf vs Tasmania Berlin II

4:2

(1:0)

Vielen Dank für eure Unterstützung: Ihr seid Klasse!

 Ein großes Dankeschön geht an unsere treuen Fans!

Das Kalenderjahr 2022 neigt sich dem Ende zu und unser letztes Heimspiel im Jahr 2022 stand nun gegen ein Spitzenteam, Tasmania Berlin II, an. Mit großem Respekt gingen wir in diese Partie. Die Vorbereitung verlief intensiv und zeitraubend. Wir standen vor der vermeintlich schwersten Aufgabe der Hinrunde. Nach einer starken Trainingswoche und einer guten analytischen Vorbereitung waren wir bereit, den Kampf anzunehmen und Zuhause noch einmal Punkte hierzubehalten. Unser Ziel stand: Unseren Zuschauern, Fans, Mitgliedern, Funktionären und treusten Supportern einen letzten Heimsieg zu bescheren und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern!

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, welche bei einem solchen Spitzenspiel nicht unüblich sind, fingen wir uns doch relativ schnell und es zeichnete sich eine unglaublich gute Stabilisation ab. Die Formkurve zeigte nach oben. In einem solchen Spiel ist es unfassbar wichtig, Moral zu beweisen und den Mut zu besitzen, sich der Aufgabe zu stellen bzw. die Oberhand übernehmen zu wollen. Wir bewiesen in der Folge dessen eine starke spielerische Qualität, wie wir sie selten im Wuhletal gesehen haben. Scheinbar zahlt sich das Training doch aus ;). Am Ende verbuchten wir den 4:2 Endstand. Wie immer bleiben taktische Vorgaben natürlich vorenthalten.

Fazit

Nach der Hinrunde Zuhause ungeschlagen zu sein, klingt sicherlich in den Ohren vieler Fans atemberaubend schön und erfolgreich. Für uns als Trainerteam klingt das ebenfalls nach einer netten Sache. Aber auch nach diesem Spiel sind wir weiterhin gut beraten, kleine Brötchen zu backen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, ohne Höhenflüge zu provozieren. Weiterhin fällt uns ein Sieg auf Kunstrasen nicht in den Schoß. Wir arbeiten jede Woche, jede Trainingseinheit, jede Stunde, jede Sekunde weiterhin hart und akribisch, um unser Leistungsniveau zu steigern. Beständigkeit ist hier das Zauberwort. BESTÄNDIGKEIT. Wir benötigen Ruhe, um uns auf Inhalte und resultierende Leistungssteigerungen konzentrieren zu können. Jegliche Überheblichkeit oder Höhenflüge können wir nicht gebrauchen! Wir brauchen eine große Moral, einen starken Willen und eine noch größere Disziplin, um beständig arbeiten zu können. Heute haben wir bewiesen, welche Auswirkung die angesprochenen Tugenden haben können.

Wir konzentrieren uns weniger auf das ,,Quatschen“ und vielmehr auf das ,,Machen“!

Nun heißt es, weiter fokussiert zu bleiben und die letzten beiden Spiele der Hinrunde in Angriff zu nehmen!

– Paul Pankow –

Spandauer Kickers vs Rot Weiß Hellersdorf

1:5

(1:3)

Gelungenes Gastspiel.

Sonntag. 12.00 Uhr. 9°C und ein Auswärtsspiel in Spandau. Mir fallen sofort 39 angenehmere Dinge ein, als an einem kalten Sonntag von Hellersdorf nach Spandau und zurück von Spandau nach Hellersdorf zu fahren. Nun fuhren wir aber nicht zu den Spandauer Arcaden, sondern zu einer stark aufspielenden Mannschaft der Spandauer Kickers. Die Motivation war dementsprechend groß, nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Vorneweg ein ungutes Zeichen: Der angesetzte Schiedsrichter erschien schlichtweg einfach nicht zum Spiel und wir verzögerten den Anpfiff dadurch um 20 min. Sowohl uns als auch unserem Gegner missfällt ein solches Verhalten. Ohne jegliche Infos standen sich nun 2 Teams, kurz vor 12.00 Uhr, bei 9°C, auf dem Platz gegenüber und mussten die Situation neu bewerten. Gar nicht vorzustellen, welchen Strafen unseren Mannschaften und Funktionären drohen würden, wenn wir 5 min vor einem Spiel nicht erscheinen würden. Wir, im Gegensatz zum ursprünglich angesetzten Unparteiischen des heutigen Spieltages, können uns sowohl auf dem Feld, als auch neben dem Feld eben nicht ALLES erlauben. Und so erklärte sich um 12.20 Uhr ein Zuschauer der Spandauer Kickers bereit, das Spiel zu pfeifen. Ein Zuschauer der Spandauer Kickers. Die Voraussetzungen für uns waren wiedermal phänomenal. Und als hätte man sich das nicht ausdenken können, kassieren wir das Gegentor zum 0:1 durch eine Abseitsposition. Ein Schelm. Wir erzielten kurz darauf das 1:1. Oder auch nicht. Vermeintlich Abseits. Die Bank der Spandauer Kickers versicherte mir, das es kein Abseits war. Ein Schelm wiedermal. Wir ahnten, dass wir wohl nicht nur gegen die Spandauer Kickers spielen würden. ABER. Um dem Ganzen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Leistung des ,,Schiedsrichters“ besserte sich stetig über das Spiel hinweg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief das Spiel dann doch sehr neutral ab. Am Schiedsrichter lag es definit nicht, dass wir die ersten 30 min verpennt haben. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Kurzum, Halbzeitstand 1:3. Endstand 1:5.

Fazit

Auch wenn dieses Spiel auf Kunstrasen stattfand, flogen uns die 3 Punkte wiedermal nicht zu. Auch dieses Spiel stellt keine Selbstverständlichkeit dar. Im Gegenteil, wir hatten am Anfang einige Probleme. Die Leistungskurve zeigte im Laufe des Spiels allerdings nach oben. Wir konnten uns stabilisieren und das Zepter in die Hand nehmen.

Jegliche taktischen Inhalte bleiben natürlich vorenthalten.

Im Großen und Ganzen ein gelungenes Auswärtsspiel mit einem sympathischen und emphatischen Gegner. Wir bleiben weiterhin fokussiert und konzentrieren uns auf das Wesentliche: Fußballspielen.

Rot Weiß Hellersdorf vs Nordberliner SC

6:1

(3:0)

 

Alles andere als selbstverständlich.

 Donnerstag. 18.30Uhr. Naß-kaltes Wetter mit Temperaturen um die 10°C. Es gibt sicherlich günstigere Bedingungen für ein solches Spiel. Uns erwartete ein stark aufspielender Gegner, den wir noch bestens aus der Vorsaison kennen: Nordberliner SC.

Vorneweg: Ein wirklich faires und ehrliches Spiel von beiden Mannschaften. Natürlich dürfen Emotionen auf dem Spielfeld nicht fehlen, solange wir den sportlichen Gedanken prägen und hochhalten!

Zum Spiel: Ein gutes Spiel.

Selbstverständlich werde ich nicht auf taktisch-technische Inhalte eingehen. Wir haben eine starke Mannschaftsleistung abgerufen und die Vorwoche bestätigen können. Die Kampfbereitschaft, der Wille und die Disziplin haben gestimmt. Eines kann ich sagen: Den taktischen Anweisungen des Trainerteams wurden Folge geleistet.

Positiv hervorheben möchte ich wiedermal unsere Unterstützung am Spielfeldrand! Es ist Donnerstagabend und es stehen bei 10°C ca. 80 Zuschauer an der Seitenlinie und unterstützen uns! Das ist schlichtweg Wahnsinn. Woche für Woche diese Unterstützung… WAHNSINN!!!

 

Leider gibt es aber auch schwarze Schafe unter den Zuschauern. Ich bin ein großer Freund von Emotionen und Support am Spielfeldrand. Was jedoch nicht toleriert wird, sind plumpe Beleidigungen gegenüber dem Gegner oder dem Schiedsrichter! Hört auf mit diesem Mist!

Konzentriert euch auf den Support UNSERER Mannschaft und unterstützt EUER TEAM, weshalb ihr an der Seitenlinie steht!

Wenn ihr das nicht schafft:

 bleibt ZUHAUSE!!!

 

Fazit

 

Ein Sieg auf unserem heimischen Kunstrasen bleibt für uns weiterhin nicht selbstverständlich!

Wir müssen Woche für Woche hart arbeiten, um die Leistungen zu bestätigen. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Wir bestreiten gemeinsam einen langen Weg und wollen uns Woche für Woche für Woche stetig steigern! Wer anfängt, sich mit Ergebnissen zu profilieren, verliert den Fokus auf das Wesentliche. Wer den Fokus aus das Wesentliche verliert, fängt an, fahrlässig zu werden. Wer anfängt fahrlässig zu werden, stellt sich über die Mannschaft!

Wer sich über die Mannschaft stellt, verliert.

Wir bleiben weiterhin fokussiert, engagiert und bereit, jeden Kampf anzunehmen!

 

– Paul Pankow –

 

FSV Hansa 07 vs Rot Weiß Hellersdorf

2:5

(1:2)

Neue Saison – Alter Leier.

Sonntag. 16.15 Uhr. 12°C. Auswärtsspiel bei Hansa 07. Hansa, ein altbekannter Weggenosse aus der letzten Saison, stand nun wieder als Aufgabe vor uns.

Vorneweg: Wir haben diesmal nach regulärer Spielzeit gespielt und keine grundlosen 104 Minuten statt 90 Minuten. Im Gegensatz zur letzten Saison wurde auch diesmal mit Abseits gespielt. Unsportlichkeiten wurden auch mit gelben Karten geahndet und nicht per Losverfahren. Keine unberechtigten Elfmeter, wir spielten mit Abseitsregelung und Unsportlichkeiten wurden geahndet. Wir konnten also diesmal einen fairen Leistungsvergleich gestalten, ohne offensichtliche ,,Manipulation“ des Schiedsrichters.

Zum Spiel:

Auch bei unseren Gastgebern hatte sich etwas geändert. Statt 98% langer Bälle waren es diesmal nur 90% lange Bälle. Während die Bank im letzten Aufeinandertreffen auch mehr damit beschäftigt war, ihre eigene Mannschaft zu pushen, so ging es diesmal primär gegen den Schiedsrichter und mich. Schade! Zum Spiel gibt es nicht allzu viel zu sagen. 11 Gelbe Karten sprechen eine deutliche Sprache (6 Hansa / 5 RWH). Nun war uns auch bewusst, dass wir nicht zum Fußballspielen nach Kreuzberg fahren. Viel Kampf, viel Wille und noch mehr Moral standen an der Tagesordnung. Etwas Fußball natürlich auch, um dem ,,FV“ in unserem Vereinsnamen gerecht zu werden. Wir wollen dann doch noch ein Fußballverein bleiben. Die Freie Sport-Vereinigung Hansa 07 spielte robust und mit einer klaren ,,Idee“ nach vorne. Hoch und weit bringt Sicherheit. Viel lamentieren, viele Fouls und wenig Spielfluss prägten das Spiel auf beiden Seiten. Die große Spielanalyse bleibt an dieser Stelle erspart und es wird lediglich auf den Endstand verwiesen. 

 

Fazit

Diese Spiele machen keinen Spaß. Wir ließen uns nach und nach immer mehr zu hohen Bällen hinreißen und spielten selber einen schwachen Fußball zusammen. Ein fußballerisch schwaches Spiel von uns, welches wir durch viel Kampf und Leidensfähigkeit kompensieren mussten. Allerdings war uns dies im Vorfeld bewusst. Wir wussten, was auf uns zukommt.  Nach Abpfiff wurden mir ein paar unschöne Worte der Spielzusammenfassung der gegnerischen Bank lautstark entgegengeworfen. Ich werde diese Worte nicht als Abschluss dieses Spielberichtes proklamieren, da wir den Rahmen der Rhetorik weitestgehend wahren wollen. Daher bedanke ich mich bei der Unterstützung unserer 40 Zuschauer für einen starken Rückhalt in einem schwierigen Spiel!

Nun gilt es weiter nach vorne zu schauen und unsere Leistung im Training und im Wettkampf Woche für Woche zu bestätigen! Wir sind am Anfang einer langen Saison!

– Paul Pankow –

Rot Weiß Hellersdorf vs FCK Frohnau

3:3

(0:2)

Wir haben mehr als nur ,,einen“ Punkt gewonnen!

 

Dienstag, 18.30 Uhr, 10°C. Es gibt schönere Anstoßzeiten. Zu Gast bei uns im Wuhletal: Die ungeschlagene Mannschaft aus Frohnau. Wir waren auf einen Showdown bei Flutlicht vorbereitet.

Ohne auf das taktische Verhalten auf dem Platz einzugehen, spielten wir die vermutlich schwächste Halbzeit seit langem. Unabhängig vom Gegner aus Frohnau, welche ein unfassbar gutes Spiel lieferten. Lange Rede kurzer Sinn: Zur Halbzeit stand es 0:2. Ein Ergebnis, mit welchem wir nicht gerechnet hätten, aber völlig verdient zutraf.

Die Halbzeitansprache lief heute dann etwas anders ab. Das Geheimnis dahinter wird wohl zwischen Mannschaft und Trainerteam bleiben.

Kurz nach Wiederanpfiff fingen wir uns zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt das 0:3. Es sah düster aus in Hellersdorf, aber unsere knapp 50-60 Zuschauer an der Seitenlinie glaubten noch an die Wende und pushten die Mannschaft nach vorne. Ein Ruck ging durch das Team! Nach viel Kampf und Wille erzielten wir dann nach einer langen zweiten Halbzeit dann doch in der 88. Minute den 3:3 Ausgleichstreffer per Elfmeter. Hellersdorf bekommt scheinbar doch noch Elfmeter in diesem Leben. Am Ende steht ein 3:3 auf der Uhr und wir behalten wenigstens einen, aber dafür einen unfassbar wichtigen Punkt, im Wuhletal. Wir nehmen zudem an diesem Dienstagabend mehr mit als nur ,,einen“ Punkt! Der Punkt spielt im Prinzip eher eine sekundäre Rolle.

Fazit

Verdient? Unverdient? Glück gehabt? Pech gehabt?

Scheinbar fällt uns auf unserem Terrain auch nicht immer alles so einfach. Ein Sieg auf unserem heimischen Platz bleibt weiterhin für uns nicht ,,selbstverständlich“.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei unseren Fans zu bedanken! Ein Support von ca. 50-60 Zuschauern an einem kalten Dienstagabend ist alles andere als selbstverständlich! Vielen Dank für eine phänomenale Unterstützung an diesem Abend! IHR habt uns zum Ausgleich gepusht und uns nach vorne getrieben! ZUSAMMEN haben wir das 3:3 fabriziert und mehr als nur einen Punkt aus diesem Spiel mitgenommen. IHR habt uns die 2. Halbzeit getragen!

Im Namen der Mannschaft und des Trainerteams möchten wir uns bei euch für eure unglaubliche Unterstützung bedanken! Ihr habt uns gezeigt was mit Euch möglich ist!

 

Eine Mannschaft besteht aus Spielern und Funktionären.

Ein TEAM besteht aus Mannschaft UND Fans!

Wir haben uns heute den Punkt als TEAM erkämpft!

Vielen Dank – IHR seid Klasse!!!

– Paul Pankow –

2.Spieltag der Hinrunde, Sonntag 11.09.2022

FC Internationale II vs  Rot Weiß Hellersdorf

1:12

(1:5)

Willenskraft ist nicht messbar, aber spürbar!

Sonntag. 16°C. Nass-kühles Wetter und ein schwer bespielbarer Fußballplatz. Mit 3 Punkten im Rücken fuhren wir zu unserem ersten Auswärtsspiel der Saison. Wer unsere Auswärtsspiele aus der Vorsaison verfolgt hat, der weiß, dass wir auswärts viel Potenzial besitzen. Unter diesen Vorzeichen nahmen wir uns vor, diese Saison unser Potenzial in den Auswärtsspielen zu verkleinern 😉

Das Spiel begann recht verhalten auf beiden Seiten. Rot-Weiß ließ hinten nichts anbrennen und ließ den Gegner Fußball spielen. Aus einer guten Offensivaktion heraus erzielten wir die Führung, welche allerdings nur kurze Zeit hielt. Der zwischenzeitliche Stand von 1:1 brachte dem Trainerteam leichte Kopfschmerzen, begründet mit den Erfahrungen aus der Vorsaison. Kurz darauf jedoch die Antwort der Rot-Weißen. Die 1:2 Führung konnte verzeichnet werden und ehe wir uns umsahen konnten, ertönte der Halbzeitpfiff und wir führten mit 1:5. Wir waren uns der Situation bewusst und wollten nicht aufhören, Fußball zu spielen. Halbzeit zwei verlief dann unglaublich sicher und souverän von Seiten der Hellersdorfer. Wir ließen nichts anbrennen. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, spielten wir das Spiel auf unsere Weise zu Ende. Am Ende stand ein 1:12 über dem Spielfeld für Rot-Weiß Hellersdorf.

Fazit

Trotz eines Kunstrasens, welcher schwer bespielbar war, fiel uns dieser Sieg keinesfalls in den Schoß. Wer glaubt, ein 1:12 als Ausdruck eines ,,vermeintlich einfachen“ Gegners, nicht als LEISTUNG einer Mannschaft würdigen zu können, der irrt! Wir haben uns diesen Sieg erarbeitet und ihn nicht als selbstverständlich wahrgenommen. Internationale hat uns spielerisch alles abverlangt, was du als Mannschaft brauchst! Wir haben gekämpft. Wir haben gegen einen robusten und immer wieder gefährlichen Gegner unser Spiel finden müssen.

Respekt an einen FC Internationale mit viel Herz und Mentalität!

Wir haben den Willen gezeigt, die Geschehnisse aus dem ersten Saisonspiel anzupassen und abzustellen. Wir zeigten ein ganz anderes Gesicht. Der Wille war unseren Jungs förmlich ins Gesicht geschrieben. Wir spielten ein unfassbar starkes Auswärtsspiel. Wir definierten heute einen Teil des Begriffs ,,Willenskraft“. Nun liegt es an uns, diesen Begriff fortlaufend zu definieren und ihn für uns und unsere Anhänger weiter zu prägen und Woche für Woche auf dem Platz abzurufen und spürbar machen zu können!

– Paul Pankow –

Rot Weiß Hellersdorf vs. Hertha 03 Zehlendorf III

4:3

(2:1)

 

Erfolgreicher Saisonauftakt

– dennoch müssen wir uns die richtigen Fragen stellen.

Sonntag. 17C°. Optimales Fußballwetter. Im Stadion Wuhletal gastierte an diesem Tage die neu gegründete dritte U19 von Hertha 03 Zehlendorf. An dieser Stelle vorne weg: ein Riesenkompliment an die Mannschaft von Hertha 03, welche sich komplett eigenständig mit einem Spielertrainer organisieren musste und zudem wenig Unterstützung am Spieltag vom Verein erhielten.

Großes Kompliment an die Jungs!

Zum Spiel: Nach der 2. Spielminute stand es 0:1 im Wuhletal. Etwas ratlose Gesichter im Lager der Rot-Weißen, sahen sie sich einem Rückstand ausgesetzt. Rot-Weiß mit deutlichen Anlaufschwierigkeiten hatte gut Mühe, sich in das Spiel rein zu kämpfen. Nach knapp 20 Minuten dann endlich der 1:1 Ausgleichstreffer. Kurz vor der Halbzeit konnte Rot-Weiß den 2:1 Führungstreffer verzeichnen. Allerdings wusste man die Situation einzuschätzen und man wusste zudem auch, dass dieses Spiel nicht mit einem 2:1 beendet werden würde.

Wir ließen 25+ Torchancen in Halbzeit 1 liegen. Über die Gemütslage des Trainers brauchen wir daher an dieser Stelle nichts zu schreiben.

Halbzeit 2 verlief dann etwas spannender. Rot-Weiß ließ sich natürlich den 2:2 Ausgleich der Gäste nicht nehmen. Das 3:2 wurde recht schnell nachgelegt, ehe das 3:3 in der 87.min erfolgte. Zittern auf der einen Seite und zittern auf der anderen Seite. Man merkte förmlich die Verunsicherung beider Mannschaft in dieser Spielphase. Rot-Weiß, bekannt für enge Spiele in der Schlussphase, konnte dann doch noch in der 90.min den 4:3 Führungstreffer erzielen. Wahnsinn! Nach 94 gespielten Minuten erfolgte dann der erlösende Schlusspfiff. 4:3 lautete der Endstand.

Fazit

Gut gespielt? Pech gehabt? Glück gehabt? Oder doch der absolute Wille?

Wir haben uns an diesem Tag äußert schwer getan. Aber womit haben wir uns schwer getan?

Torchancen kreieren? Nein. Äußere Bedingungen? Möglicherweise. Torchancenverwertung? Ja!

Wenn du 45+ Torchancen in einem Spiel hast und davon 4 Tore schießt, dann darfst du dich nicht beschweren, wenn du das Spiel am Ende mit weniger Punkten beendest als du jetzt hast.

Wir würden weniger mit der Leistung hadern, wenn wir zur Halbzeit das 7:1 klarstellen. Der Endstand könnte sich auf 15:3 stellen. Mit großem Respekt vor der 3. Mannschaft von Hertha 03 Zehlendorf schreibe ich diese Spekulationen nieder. Spekulationen. Nicht mehr und nicht weniger.

Aus welchen Spielen lernen wir am meisten? Was lernen wir aus diesen Spielen?

Und genau mit diesen Fragen wird sich das Trainerteam der Rot-Weißen beschäftigen.

– Paul Pankow –