Spielberichte 2.Herren

FV 90 RW Hellersdorf II – SC Alemannia Haselhorst
7:3
(3:1)

Am heutigen Sonntagen empfing die Wuhlekicker das Tabellenschlusslicht Haselhorst. Hellersdorf hatte sich im Abstiegskampf drei weitere Punkte vorgenommen, die Gäste waren fast schon zum Siegen gezwungen, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.

Die Gastgeber mussten weiterhin auf fünf verletzte Spieler verzichten. Aktuell stellt sich die Mannschaft fast selber auf. So ging man mit einer ungewohnten Dreierkette ins Spiel und wollte früh versuchen, den Gegner unter Druck zu setzen.

Der erste Angriff führte direkt zum 1:0 für die Hellersdorfer, Kuzmin bekam einen feinen Pass von Mittig in den Lauf und ließ Verteidiger und Torwart keine Chance (4.Min). Haselhorst hatte in den ersten 30 Minuten nichts entgegenzusetzen. Hellersdorf konnte in der Folge durch einen zweifelhaften Elfmeter von Lutz (16.Min) und einem feinen Fernschuss durch Mittig (22.Min) das Ergebnis auf 3:0 schrauben. Die letzten 15 Minuten der ersten Hälfte gehörten dann den Gästen. Die Wuhlekicker spielten aufgrund der Führung zu behäbig. Nach einem Freistoß konnte Szala per Kopf verkürzen und machte das Spiel wieder spannender. (39.Min)

Die Zweite Hälfte begann ähnlich wie die Erste. Hellersdorf machte wieder mehr Druck. Nach einem feinen Freistoß von Klose musste Kuzmin nur noch den Kopf hinhalten (47.Min). Alemannia machte nun keine Anstalten mehr zu verteidigen und wollte das Heil in der Offensive suchen. In Folge dessen spielten die Hellersdorfer einen Konter mustergültig zu Ende, so dass Tom Ott das Ergebnis auf 5:1 stellen konnte (50.Min). Für ihn war es direkt das erste Tor im ersten Pflichtspiel. Nico Fischer konnte das nicht auf sich sitzen lassen und erzielte ebenfalls sein erstes Pflichtspieltor per Kopf nach feiner Flanke von Mittig (4. Assist 60.Min). Alemannia steckte aber nicht auf und kämpfte weiter. Gerhardt konnte im direkten Gegenzug verkürzen (60.Min). Hellersdorf ließ es dann geruhsamer angehen und leistete sich mehrere Fehler in der Defensive. Respekt an dieser Stelle an Alemannia, die zumindest nie die Bemühungen in der Offensive einstellten. Safari verkürzte dann auf 6:3, leider verletzte sich dabei unser Fels in der Brandung P. Belicke schwer (65.Min).

Das Spiel plätscherte in der Folge dem Ende entgegen. Sobiella wollte aber noch einmal unbedingt aufs Feld, um seine gute Leistung zu krönen. Er bekam seine Chance und nutzte sie, ein feiner Pass in die Tiefe von Fischer und Sobiella ließ den Torwart ein weiteres Mal keine Abwehrchance.

Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung, auch wenn die Hellersdorfer durchaus noch 3 bis 4 Tore hätten schießen können. So bleiben drei wichtige Punkte im Wuhletal und mittlerweile ein Vorsprung von 7 Zählern auf den Abstiegsrang. Alemannia muss sich nun gewaltig strecken da unten rauszukommen, festzuhalten bleibt, dass die Gäste nie aufgaben und jederzeit fair spielten.

Für Hellersdorf geht es am nächsten Spieltag zum SC Bosna, die Alemannen empfangen die Aufstiegsanwärter aus Lichtenrade.

Beste Spieler RWH: Kuzmin, Klessen, Mittig

SC Charlottenburg – Rot-Weiß 90 Hellersdorf
15:0
 (9:0)
 
Der SC Charlottenburg empfing am Sonntag die Gäste aus dem Wuhletal.
Hellersdorf hatte sich viel vorgenommen und wollte die nächsten Punkte einfahren. Schließlich kannte man die Gastgeber noch aus der Saison 2019.
Die Charlottenburger zeigten sich allerdings runderneuert, etliche ehemalige Spieler der Berlin-Liga Mannschaft spielen just for fun nun in der Kreisliga B.
Viel gibt es auch im Hinblick auf das Ergebnis nicht zu schreiben. Charlottenburg war in allen Belangen überlegen und das Ergebnis geht auch in der Höhe völlig in Ordnung.
Man kann lediglich den Gästen die Moral nicht absprechen. Der ein oder andere wäre bei einem Halbzeitstand von 9 zu 0 nicht mehr aus der Kabine gekommen.

FV RW 90 Hellersdorf vs. FCK Frohnau 4:1 (3:1)

1:0 Boran (15.Min); 2:0 Belicke (35.Min); 2:1 Vosse (36.Min);

3:1 ET Braun (45.Min); 4:1 Rühl (57.Min)

Am 2. Spieltag war der FCK Frohnau zu Gast im Wuhletal. Der Gegner war den Rot-Weißen wohl bekannt, so endete ein eher mäßiges Spiel im letzten Jahr 1:0 für die Gastgeber durch ein Eigentor.

Für Hellersdorf war es das erste Spiel der Saison und man hatte sich eine Menge nach dem bitteren Pokalaus vorgenommen. Die Gäste holten zu Beginn einen Punk gegen den FC Hellas.

Leider wurde der angesetzte Schiedsrichter am Samstag wieder abgesetzt. Glücklicherweise erklärte sich der junge Schiedsrichter Tom Jordan (FC Nordost) nach der C-Jugend Partie bereit, sein erstes Herrenspiel zu pfeifen. Vorweg, der Unparteiische pfiff eine prima Partie, er zog stets seine Linie auf beiden Seiten durch und pfiff nur, was gepfiffen werden musste.

Die erste Halbzeit begann mit leichtem Übergewicht für die Wuhlekicker und mündete auch in der verdienten Führung durch Boran. Ein klassischer Konter nach einem Eckball. Unsere Neuverpflichtung Mittig steckte den Ball mustergültig in den Lauf von Boran, der mit unfassbarem Tempo Richtung Tor zog und den Ball entspannt am Keeper vorbeischieben konnte.

Leider brachte die Führung keine Sicherheit, Frohnau drückte jetzt und hätte den Ausgleich mehr als verdient. Die Gäste scheiterten allerdings immer wieder an sich selber. Insbesondere Reinhard hätte den Ausgleich machen müssen, scheiterte nach freiem Lauf allerdings erst an Letzner und im Nachschuss an Klessen auf der Linie. Die wacklige Defensive der Hellersdorf hielt dem Druck stand. Eine der wenigen Befreiungsaktionen führte dann zu einem Eckball. Boran spielt kurz auf Mittig, der spielt den Ball flach auf Belicke, dem der Ball über den Spann rutscht und ins Tor.

Aber auch dieser Treffer führte nicht zu mehr Sicherheit, Frohnau versuchte weiter, Druck zu machen. Ein Freistoß führte dann zum Anschlusstreffer, Vosse stand völlig allein am zweiten Pfosten und nickte sicher ein. Hellersdorf wackelte immer mehr, gerade Voss vergab zwei weitere Großchancen per Kopf. Die Gastgeber kämpften sich Richtung Halbzeit und bekamen mit dem Pausenpfiff noch einen Freistoß zugesprochen. Diesmal flog der Ball in den Strafraum, Jost stocherte den Ball Richtung Tor, ein Frohnauer versuchte zu klären, schoss aber seinen eigenen Mann an. Ein Tor aus der Kategorie „Kacktor des Monats“.

Hellersdorf wechselte in der Verteidigung. Wandersee ersetzte Jost und sorgte für deutlich mehr Sicherheit. Insbesondere als Wellner frei durch war, Letzner schon umkurvte, kam Wandersee mit einer Traumgrätsche angeflogen. Gefühlt war dann der Wille der Gäste gebrochen. Hellersdorf erhöhte durch Rühl, feiner Schuss aus der Drehung, auf 4 zu 1 und machte den Deckel drauf. In der Folge hätten die Hellersdorfer durch Schneider und Wandersee das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können.

Insgesamt geht der Sieg in Ordnung, Frohnau hätte allerdings aufgrund der ersten Hälfte ein knapperes Ergebnis verdient.

Hellersdorf fährt am dritten Spieltag zum Staffelfavoriten Union Südost, Frohnau darf sich gegen den anderen Aufstiegsaspiranten SC Bosna behaupten.

Beste Spieler Hellersdorf:

Mittig, Boran, Belicke